Ihr Anspruch
Als Softwarehersteller müssen Sie Exportschnittstellen für Lohn- und/oder Finanzbuchhaltungssysteme bereitstellen. Nachdem Finanz- und Lohnbuchhaltung aber nicht zu ihren Kernkompetenzen gehört, suchen Sie nach einem Weg, diese Schnittstellen schnell, sicher und gesetzeskonform bereitzustellen.
Unsere Lösung
Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen die von Ihrer Software abgebildeten Geschäftsvorfälle. Anschließend bilden wir, ggf. mit Unterstützung eines versierten Steuerberaters, die erforderliche Buchungslogik und dokumentieren diese in Form einer Schnittstellen- oder Buchungslogik.
Den Auszug aus einer solchen Buchungslogik finden Sie weiter unten auf der Seite.
Auf Wunsch beraten wir Sie auch darin, wie Sie die Schnittstelle am besten in ihrer Software darstellen können (Oberfläche) und welche Arbeitsabläufe für den Anwender möglich sein müssen.
Fall Sie die Exportfunktionen nicht selbst realisieren möchten, können wir entsprechende Objekte auf Microsoft .NET-Basis liefern.
Ihr Gewinn
- Sie sparen sich viel Zeit, da Sie auf unser Wissen und unsere Erfahrung zurückgreifen.
- Alle Finanz- und Lohnbuchhaltungsschnittstellen Ihrer Software werden von Anfang an sicher und zuverlässig funktionieren.
- Die von uns entwickelte Buchungslogik ist immer Konzept, d. h, dass jeder Ihrer Kunden mit dieser Logik arbeiten kann.
Gerne teilen wir Ihnen die Preise auf Anfrage mit.
Mehr erfahren?
Einfach anrufen: 0911 / 97 16 291 oder mailen Sie uns: info@dekodi.de
Irrtum und Änderung vorbehalten.
Beispiel: Auszug aus einer Schnittstellenlogik
Im Folgenden finden Sie den Auszug aus einer von uns erarbeiteten Schnittstellenlogik wieder.
Die Anforderung:
Ein Warenwirtschaftssystem für Großhandelsunternehmen erzeugt Ein- und Ausgangsrechnungen. Für beide Rechnungstypen sollten Buchungssätze erzeugt und an die Finanzbuchhaltung DATEV-Kanzlei-Rewe übergeben werden.
Dabei war zu berücksichtigen, dass
- die Rechnungen an Inländer, EU-Ausländer und Drittländer (z. B. Kunden in USA) gestellt werden.
- jeder Artikel einer Artikelgruppe mit eigenem Erlöskonto zugeordnet ist. Dementsprechend muss jede Rechnung positionsweise verbucht werden.
- in der BWA (= Betriebswirtschaftliche Auswertung) die Erlöse pro Artikelgruppe sichtbar sein sollten. Da Erlöse für Inländer, EU-Ausländer und Drittländer aber auf verschiedene Konten gebucht werden müssen, war hier eine besondere Vorgehensweise erforderlich.
- über DATEV-Kanzlei-Rewe auch das Mahnwesen und der Zahlungsverkehr erledigt werden sollte. Dementsprechend mussten auch die Kunden- und Lieferantenstammdaten an die DATEV-Software übertragen werden.
Export von Ausgangsrechnungen
Buchungslogik
… die Erkennung eines Ausländers erfolgt über das Feld „Auslandstyp“ im Hauptformular. Die Buchungssätze werden nur noch aus der Auslandszugehörigkeit und dem bei der jeweiligen Rechnung hinterlegten Steuersatz gebildet.
Anhand des Auslandstyps wird das jeweilige Standarderlöskonto aus den Programmeinstellungen ermittelt:
| Inländer, Regelsteuersatz | 8400 |
| Inländer, ermäßigter Steuersatz | 8300 |
| EU-Ausländer | 8125 |
| sonstige Ausländer | 8120 |
Hinweise:
Die bebuchten Erlöskonten müssen in der DATEV-Fibu auf Steuerautomatik eingestellt sein.
Kann das Erlöskonto für eine Warengruppe nicht ermittelt werden, wird der Umsatz automatisch auf das Standarderlöskonto (8400, siehe oben) gebucht. Die Buchung wird protokolliert. Kann das Personenkonto nicht ermittelt werden, wird die Rechnung nicht verbucht und ein entsprechender Protokolleintrag erzeugt.
Verkauf an Inländer
Verkauf an Inländer, normaler Steuersatz
Es wird für jede Rechnungsposition eine Buchung erzeugt:
| Betrag | Rechnungsbruttobetrag im Haben, bei Gutschrift im Soll |
| Konto | Erlöskonto der Warengruppe, wird über die Artikelnummer ermittelt. |
| Steuerschl. Konto | 0 |
| Gegenkonto | Debitorenkonto, wie bei der Rechnungsanschrift hinterlegt |
| Datum | Rechnungsdatum |
| Beleg1 | Rechnungs-Nr. |
| Beleg2 | leer |
| Text | Inhalt des Feldes „Match Code“ der Rechnungsadresse, Nr. der Rechnung, Nr. der Rechnungsposition. Falls die Länge des Textes 30 Zeichen überschreitet, wird nur die Positions-Nr. der Rechnung übergeben. |
Verkauf an EU-Ausländer
Verkauf an EU-Ausländer (alle Steuersätze)
Falls für den Rechnungsadressaten eine Umsatzsteuer-Ident-Nr. hinterlegt ist, wird wie unten aufgeführt gebucht. Falls keine Umsatzsteuer-Ident-Nr. vorhanden ist bzw. diese (formal) ungültig ist, wird der Umsatz ohne die Umsatzsteuer-Ident-Nr. übergeben und entsprechend der unten angegebenen Logik gebucht. Alle EU-Ausländer betreffende Buchungen werden protokolliert.
Einmalige Buchung für gesamte Rechnung:
| Betrag | Rechnungsbruttobetrag im Haben, bei Gutschriften im Soll |
| Konto | Standard-Erlöskonto für EU-Auslandsumsätze (8125) |
| Steuerschl. Konto | 0 |
| Gegenkonto | Debitorenkonto, wie beider Rechnungsanschrift hinterlegt |
| Datum | Rechnungsdatum |
| Beleg1 | Rechnungs-Nr. |
| Beleg2 | leer |
| Text | Inhalt des Feldes "Match Code" der Rechnungsadresse |
Buchung pro Rechnungsposition:
| Betrag | Rechnungsnettobetrag im Soll, bei Gutschiften im Haben |
| Konto | Standard-Erlöskonto für EU-Auslandsumsätze (8125) |
| Steuerschl. Konto | 40 (= Unterdrückung Steuerautomatik) |
| Gegenkonto | Erlöskonto der Warengruppe |
| Datum | Rechnungsdatum |
| Beleg1 | Rechnungs-Nr. |
| Beleg2 | leer |
| Text | Inhalt des Feldes „Speichern unter“ der Rechnungsadresse, Nr. der Rechnung, Nr. der Rechnungsposition. Falls die Länge des Textes 30 Zeichen überschreitet, wird nur die Positions-Nr. der Rechnung übergeben. |


